Australia

On the way to the capital

Dieses Überangebot an Stränden und blauem Meer führt zu leichten Strandsättigungserscheinungen.
Deshalb machten wir uns nach einem erfrischenden Bad im Pazifischen Ozean am Cape Conran
und der unvermeidlichen Schulstunde auf den Weg ins Landesinnere.
Wälder säumten unseren Weg, bis wir in Cann River ankamen. Der Ort besteht aus einer Kreuzung, an der sich die Straßen aus Melbourne, Canberra und von der Küste treffen. Daher gibt es eine Tankstelle, einen Supermarkt, zwei Motels, zwei Cafés und ein dutzend Häuser. Als außerordentlichen Service gibt es am Fluss einen Umsonst-Campingplatz.
Schöne Stellplätze direkt neben den Fluss unter Bäumen, dazu überall fließend Wasser und ein Toilettenhäuschen mit Duschen (kalt, aber bei 30 Grad herrlich erfrischend). Alles ist nicht mehr nagelneu, aber sauber.
Es ist erstaunlich, dass es in Australien nahezu keine ekeligen vollgepinkelten Toiletten gibt. Nur bei großen Attraktionen mit vielen Touristen kann es anders aussehen.
Weder die schönen Stellplätze ganz umsonst, noch die vielen sauberen öffentlichen Toiletten (auch ganz umsonst) wären in Deutschland denkbar.
Kajas Erklärung dazu: Die Australier sind sehr rücksichtsvoll und gelassen und achten aufeinander.
Dazu passt, dass die Verkäuferin im Supermarkt vor dem Kassieren erst mal fragt, wie es einem geht.