Nach dem gestrigen Sonnenuntergang an den Tempeln gab es heute Morgen den Aufgang der Sonne zu bestaunen.

Im Verlauf des Tages kamen noch gefühlt unzählige weitere Tempel hinzu.
Der Tempel Bayon wurde von Jayavarman VII erbaut. Er ließ den Tempel mit 216 großen Steingesichtern ausstatten, die die Gottheit Avalokiteshvara darstellen sollten, aber eine erstaunliche Ähnlichkeit mit den Herrscher selbst hatten.
Dann gab es noch Baphuon, den Tempel, den die Kinder nicht besuchen durften, weil der Aufstieg zu steil ist. Einen weiteren Tempel mit steilen Treppen durften sie jedoch erklimmen, und es zeigte sich, dass sie es gegenüber manchen Erwachsenen mit Leichtigkeit bewältigten. Die steilen Stufen bekamen die Tempel mit voller Absicht. Der Aufstieg in die göttlichen Phären sollte möglichst beschwerlich sein, damit das gemeine Volk den nötigen Respekt erweist.
Weiterhin bemerkenswert war der Tempel Ta Prohn, der auch Dschungeltempel genannt wird, weil er von Bäumen überwuchert wird. Wer Tomb Raider kennt, wird wissen, wovon ich spreche.
Von Tempel zu Tempel wurde er immer heißer, so dass wir ein paar Tempelbesichtigungen auf morgen verschieben. Für unser Abendessen besorgten wir noch schnell etwas vom Straßenmarkt, neben Obst gibt es heute in Bananenblätter verpacktes Essen. Mal schauen, was sich dort im Inneren befindet.